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rosa - oder welche farbe hat das leben! "Ehe etwas zu beginnen anfängt, ist das Aufhören schon zu Ende." Die
Fahrt durch das morgendlich verschlafene Berlin. Berlin die Stadt der
Träume, der Abrisse und der Umbrüche, des Zusammenkommens und
des Neuanfangs. Von West nach Ost, vorbei an Rohbauten, Baukränen,
Neubauten, Lehrter Bahnhof, Potsdamer Platz, Museumsinsel. Die Schlafzimmer
von Miriam, Katja, Stefanie und Gesa sind die Haltestellen. Wovon träumen
unsere Protagonistinnen? |
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Vor der Kulisse der sich permanent verändernden Hauptstadt porträtiert rosa oder welche farbe hat das leben! vier Frauen im Alter zwischen 27 und 30 Jahren, die nach dem Angelpunkt suchen, der die Komplexität des Lebens fassbar und überschaubar macht. Mit dem Blick fürs Detail versteht es die Regisseurin die Geschichte der Frauen in anregende Bilder zu übersetzen. Mit spannenden und überraschenden Inszenierungen erleben wir tiefe Einblicke in Träume, Wünsche, Hoffnungen und Zweifel der Protagonistinnen. Die Suche nach Anerkennung und ihrem Platz im Leben. In der Kindheit haben die Väter den Ton angegeben. Die jungen Frauen wollen mehr als ihre Mütter. Sie wollen Selbstverwirklichung, Familie, Beruf und Unabhängigkeit gleichzeitig leben. Sie studieren Jura, Psychologie und Genderwissenschaft. Miriam ist Schauspielerin. rosa oder welche farbe hat das leben! zeichnet ein Frauenbild, dass die Frauen als aktive, gestaltende Subjekte darstellt. Daher sind die Frauen den ganzen Film über in Bewegung. Gehen ihren Weg. Kommen am Ende in der Gemeinschaft, in einem abendlichen Zusammentreffen, an. Vernetzung der weiblichen Wege. Zueinanderfinden. Netzwerke schaffen. Miteinander sein. Ein unterstützendes Moment für den eigenen Weg finden, der trotz allem von jeder Einzelnen eine nie endende Eigenverantwortung fordert. rosa oder welche farbe hat das leben! ist ein faszinierender Film, der uns mit unseren eigenen Vorstellungen
von Rollenverteilungen konfrontiert . Darüber hinaus ist rosa oder welche farbe hat das leben! aber auch ein Film über Berlin und die rasante Veränderung des Stadtbildes. Hier spiegelt sich das Lebensgefühl wider, welches zu dieser Zeit in Berlin spürbar ist. "Dass Dokumentarfilme aber nicht nur dokumentieren und informieren, sondern auch unterhalten, mitreißen und mitfühlen lassen können, das zeigt: rosa oder welche farbe hat das leben! mit viel Atmosphäre und in beeindruckenden Bildern, die gleichzeitig ein Bild von der Gesellschaft vermitteln. Eine der Stärken des Films: Die beeindruckenden Bild- und Tonmontagen und -collagen, die sowohl assoziativ wirken als auch ein sehr konkretes Bild des architektonischen Berlins vermitteln. Bilder, die Unwiederbringliches dokumentieren. Der Regisseurin Julia Dittmann und ihrem Team ist ein Film gelungen, der in unterhaltsamer und vergnüglicher Weise Fragen an die Gesellschaft aufwirft, Fragen, die das Denken und das Bedürfnis zum Gedankenaustausch anregen." (Prof. Gisela Schulz, HFF Babelsberg) |
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Träume nicht Sibylle |
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