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venusfilmprojekte - Tears of April



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Titel Tears

   



   

Tears of April

Synopsis

Langinhalt

Regisseur

Schauspieler

Romanvorlage

Stab und Besetzung

Pressestimmen

Pressedownloads


Pihla Viitala über Miina Malin:

Miina ist eine unabhängige Frau. Sie muss stark sein, sie hat gar keine andere Wahl. Wie wir alle wissen, ist die Liebe eine sehr anarchistische Bewegung, die sich an keine Regeln hält. Während des Krieges ist jeder einsam und jeder versucht nur zu überleben. Miinas einzige Waffen in diesem Überlebenskampf sind ihr Schweigen und ihre Weiblichkeit. Wie kann jemand mit der ganzen Grausamkeit der Kriege umgehen?! Eine der wichtigsten Aussagen des Films ist, dass man unseren Bürgerkrieg aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann und ein jeder Krieg nur Verlierer und keine Gewinner hervorbringt. Die Menschen damals waren nicht anders als die Menschen heute: Sie wollen geliebt werden und ihr Leben so weit es geht in Würde leben.


„Tears of April“ war mein erster Spielfilm und nicht gerade der einfachste. Wir begannen mehrere Monate, vor Drehstart zu proben. Ich hatte einen persönlichen Trainer, musste lernen wie man alte Schußwaffen abfeuert und bekam Reitunterricht. Anfang April fingen wir dann an zu filmen und während der ganzen Dreharbeiten teilten sich Samuli Vauramo und ich ein Zelt. Die Temperaturen lagen immer unter dem Gefrierpunkt und wir konnten gar nicht mehr aufhören zu zittern. Man kann es schon fast als Method Acting bezeichnen. Ich habe all meine Stunts selbst gemacht und manchmal war das richtig beängstigend, denn das Wasser war unglaublich kalt. Immer wenn ich mit dem Kopf unter Wasser ging fühlte es sich so an, als ob Hunderte von Messern in meinen Kopf stechen. Ich habe mich auf so viele verschiedene Arten auf diese Rolle vorbereitet, dass es sehr schwer ist zu erklären, was mir zu der Zeit alles durch den Kopf ging. In gewisser Weise habe ich mich sehr einsam gefühlt, denn ich war fast die einzige Frau am Set. Für mich war es sehr wichtig Samuli dazuhaben. Immer wenn ich traurig wurde konnte ich zu ihm gehen und mit ihm reden und das hat mir sehr geholfen. Ich habe nach diesem Film noch viele andere gemacht und deren Dreharbeiten kamen mir alle im Vergleich zu „Tears of April“, so einfach vor. Ich bin sehr stolz auf diesen Film, er behandelt ein sehr bedeutendes Thema und einen wichtigen Teil der Geschichte Finnlands.

 

Filmografie
2006 Pieni kuolema Regie: Otso Paasivirta
2007 Ganes Regie: Jukka-Pekka Siili
2007 Sanatin sopimus (TV-Film) Regie: Matti Kinnunen
2008 Tears of April (Käsky) Regie: Aku Louhimies
2008 Jungle of Dreams Regie: Esa Illi
2009 Hellsinki (Rööperi) Regie: Aleksi Mäkelä
2009 Älä ruoki lamaa (TV-Film) Regie: Rane Tiukkanen
2009 One Foot Under (Toinen jalka haudasta)
Regie: Johanna Vuoksenmaa
2009 R.W.W.M. (Rykjavik Whale Watching Massacre)
Regie: Július Kemp
2009 Playground (Pihalla) Regie: Tony Laine
2010 Paha perhe Regie: Aleksi Salmenperä