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Mit epischer Wucht inszenierte Regisseur Aku Louhimies sein neuestes TEARS
OF APRIL. Eingebettet in die zauberhafte Landschaft der finnischen Westküste
erzählt er die Geschichte einer bedingungslosen Liebe und von eindringlichen
Momenten der Menschlichkeit.
Die Zeiten sind rauh und durchdrungen von eisiger Feindschaft. Die konservativen
Weißen haben die sozialdemokratischen Roten besiegt und in Lager
gesperrt. In einem dieser Lager begegnet die gefangene Rotgardistin Miina
dem jungen aufstrebenden Soldaten Aaro von den Weißen. Im Glauben
an eine höhere Gerechtigkeit trifft Aaro eine einsame Entscheidung,
um die Frau vor ihrer Hinrichtung zu bewahren. Er stellt sich gegen seine
Einheit und eskortiert Miina zu einem Standgericht weitab des Lagers.
Als Retter und Todfeind zugleich begleitet Aaro die schweigsame und feindselige
Miina durch das finnische Hinterland, doch ein Fluchtversuch Miinas lässt
das Boot, mit dem sie unterwegs sind, kentern. Als die in tiefem Misstrauen
Aufgebrochenen auf einer unbewohnten Insel stranden, sehen sie sich plötzlich
schicksalhaft im Überlebenskampf aufeinander angewiesen. Zwischen
Miina und Aaro entwickelt sich eine kraftvolle Anziehung und die Zeit
auf der Insel wird für sie zum alles verändernden Wendepunkt. Doch
schon bald wird ihr neu gewonnenes Vertrauen jenseits der Insel auf eine
harte Probe gestellt. Miina bittet ihn um ein letztes Zugeständnis
und Aaro muss zwischen soldatischer Pflicht und bedingungslosem Gefühl,
das unbestechlich und nie parteiisch ist, entscheiden – um seine
Ideale nicht zu verraten und seinem Herzen treu zu bleiben.
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